Donnerstag, 2. Oktober 2008

Exkurs zum erleichterten Schwung/ Polrad

Zum Stand der Forschung!

Umgebungsvariablen sind:
Eine um 1,6 kg erleichterte Kurbelwelle mit Titanpleul im OEM Wuchtungsverhältnis
Eine etwas bissigere Megacycle X3 Nocke mit extremen Steuerzeiten / Ventilhüben
Verdichtung 11,7 : 1

Forschungsobjekt ist:
Ein in verschiedenen Ausbaustufen erleichtertes Schwungmasse / Polrad Ensemble

Methodisches Problem:
Motoren dieser Auslegung, neigen durch die extremen Steuerzeiten zum Zurückschlagen.
Hierbei treten Kräfte auf, welche Freiläufe, Gehäuse und kickstartende Mittelfußknochen zur Aufgabe zwingen.

Experimentelles Design
Schwungmassen und Polräder in verschiedenen Erleichterungsstufen

Mäßig erleichtert ohne Aluring
Stark erleichtert mit Aluring
Mit erleichterten Polrad
Mit Serienpolrad

Versuchsdurchführung
1. Extrem leichter Schwung ( wie Raptor 660 )
2. Leichtes Polrad / Mäßig erleichterter Schwung

zu 1.
Bereits beim Montieren Schrott
zu 2.
Beim Zurückschlagen des Motors bei Leerlaufdrehzahl in Rauch aufgegangen

Neue Versuchsanordnung:
Extrem erleichterter Schwung mit aufgeschrumpften Aluring und leichtem Polrad.
Wahrscheinlich mit 6 Luxusschrauben aus Titan verschraubt.

Versuchsdurchführung
Prüfstandslauf diesen Winter

Vermerk des Versuchsleiters:
Derzeit dreht der Motor so schnell hoch wie ich es mir erhofft hatte, deshalb würde ich gerne zu einer haltbaren und vor allem leichten Lösung kommen. Die erleichterten Kurbelwellen sind nicht ohne. Maßnahmen die sonst gut funktionieren, kommen hier an ihre Grenzen, wie man an den Problemen mit dem Freilauf erkennen kann. Dennoch ist die leichte Welle das Geilste was ich bis jetzt fahren durfte. Habe gehört dass wenn die Kupplung "hoppt" noch ein paar Gramm an rotierender Masse auf der Welle zu sparen sind. Kritiker sprechen jetzt von einer Zweitakt
artigen Charakteristik, ich spreche von einer meinem Fahrstil entgegen kommenden Giftspritze mit Spaßgarantie.

stay mono!
Mattes